Die ganze Stadt im Blick – für eine lebenswerte, wirtschaftsstarke und klimafreundliche Zukunftsstadt Hamburg. Mit diesen Zielen begann für die SPD die 22. Wahlperiode der Hamburgischen Bürgerschaft. Aber die 22. Wahlperiode sollte auch mit einer großen gesundheitspolitischen Herausforderung einhergehen. Die Corona Pandemie belastete ganz besonders von 2020 bis 2022 das Gesundheitssystem, das Familien- und Sozialleben und generell die Arbeitswelt. Die damit verbundenen Schwierigkeiten der vergangenen Jahre konnten bewältigt werden.

Wir konnten Maßnahmen aus dem SPD-Regierungsprogramm gemeinsam mit den GRÜNEN vorbereiten und auf den Weg bringen. Von denen ich hier auf einige eingehen möchte.

Es konnten durch Anträge im Bereich gute Pflege zur Entlastung von Pflegestudierenden, der Sicherung der neuen Pflegeausbildung in Hamburg bis hin zur guten Ernährung im Pflegeheim Akzente gesetzt werden.

Mit der Einrichtung von Lokalen Gesundheitszentren (LGZ) hat Hamburg ein Modell zur Gesundheitsversorgung etabliert, welches sozial schwache Gebiete stärken soll. Weitere Information zu finden unter: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/gesundheit/stadtteil-gesundheitszentren

 

Der „Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren“ ist ein kostenloses informatives Besuchsangebot, bei denen speziell geschulte Besuchskräfte Fragen zum Älterwerden in der Stadt Hamburg beantworten, weiteres unter: https://www.hamburg.de/resource/blob/86402/3700e17aece54b7c2c516dc6134ac5c6/flyer-hausbesuch-data.pdf

Dieses Angebot der Hamburger Hausbesuche soll weiterentwickelt werden.  Über das Ergebnis der evaluationsbasierten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Hamburger Hausbesuchs wird der Bürgerschaft 2025 berichtet.

 

Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung soll gestärkt werden. Die Arbeitsgemeinschaft will die Gesundheitschancen von sozial Benachteiligten fördern und das Ernährungs- und Bewegungsverhalten verbessern.

 

Die Einführung des Pflegenottelefons, das es seit Januar 2024 gibt, ist eine ganz wichtige Hilfestellung für pflegende Angehörige. Das Pflegenottelefon ist rund um die Uhr besetzt und bietet z.B. Hilfe bei plötzlichem Ausfall der Pflegeperson, Beratung in pflegerischen Notfällen, bietet aber auch Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst.

Mehr dazu ist im Faltblatt zu erfahren: https://www.hamburg.de/resource/blob/938726/2b919f8ac2d46400de9da9e2d94bf695/d-faltblatt-pflegenottelefon-data.pdf

 

Hamburg kauft PFLEGEN & WOHNEN zurück

Das war eine gute Nachricht, als der Hamburger Senat bekannt gab, dass der fertig ausgehandelte Kaufvertrag am 17. Januar 2025 notariell unterzeichnet werden soll. Pflegen & Wohnen (P&W) einschließlich der zugehörigen Immobilien kommt zurück in den Besitz der Stadt und wird integriert in den Konzernverbund der HGV (Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH).

„Heute ist P&W mit zwölf Einrichtungen an dreizehn Standorten, rund 2 400 Bewohnendenplätzen sowie rund 1 800 Beschäftigten mit deutlichem Abstand der größte Träger stationärer Pflege in Hamburg. Der Marktanteil liegt bei 15 Prozent.“ So ist es der Mitteilung des Hamburger Senats an die Bürgerschaft zu entnehmen. (Drs.22/17532).

Wir wissen, dass die Zahl der Menschen, die pflegerische Unterstützung benötig, in den kommenden Jahren, speziell bis 2030 stark steigen wird. Durch einen Ambulanten Pflegedienst erhalten hilfsbedürftige ältere Menschen eine gute Unterstützung und Pflege zu Hause. Das reicht aber häufig nur für eine begrenzte Zeit und dann wird eine gute Pflegeeinrichtung gesucht. Deshalb ist die Sicherstellung der stationären pflegerischen Versorgung auch bundesweit eine zentrale Herausforderung unserer Zeit und der Rückkauf von P&W genau die richtige Entscheidung der Hamburger Regierung gewesen.

Ich werde die weitere Entwicklung von P&W nicht mehr als Hamburgische Bürgerschaftsabgeordnete begleiten, es bleibt aber mein großes Interesse mich an anderer Stelle für die Zukunft der demographischen Herausforderungen mit einzumischen.

Und ein großer Wunsch von mir ist, dass viele Bürgerinnen und Bürger dies auch tun im Sinne von: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

 

Weitere Infos:  

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/finanzbehoerde/aktuelles/langfristige-staerkung-der-stationaeren-pflege-in-hamburg-1009092