Die Hamburger SPD setzt sich für eine bezahlbare, nachhaltige und sozial gerechte Energiewende ein. Ein zentrales Element ist der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig die Energiekosten für Bürgerinnen und Bürger langfristig zu stabilisieren. Hamburg möchte bis 2045 klimaneutral werden und hat eine Wärmepumpenpotenzialkarte veröffentlicht, die zeigt, dass bereits über 99 % der Gebäude außerhalb von Wärmenetzgebieten für eine Wärmepumpe geeignet sind.

 

Wie funktionieren Wärmepumpen?

Auf dem Heizungsmarkt sind drei verschiedene Typen von Wärmepumpen gebräuchlich:

  • Die Luft-Wasser-Wärmepumpe,
  • die Wasser-Wasser-Wärmepumpe und
  • die Sole-Wasser-Wärmepumpe

 

Alle drei Typen haben gemeinsam, dass sie die Abwärme der Umwelt nutzen, um Heizenergie mittels eines Kältemittels zu gewinnen. Moderne Wärmepumpen sind gegenüber herkömmlichen Heizlösungen leiser, leistungsfähiger und flexibel einsetzbar – sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden.

 

Wärmepumpen für Bestandsgebäude – funktioniert das?

Ein aktuelles Gutachten der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zeigt, dass auch unsanierte oder teilsanierte Bestandsgebäude oft ohne große Umbaumaßnahme mit einer Wärmepumpe beheizt werden können. Die SPD setzt sich für klare Informationskampagnen und kostenlose Beratung durch den Hamburger Energie-Express ein, um Sie bestmöglich zu unterstützen.

 

Fachkräftemangel als Herausforderung

Damit der Umstieg auf Wärmepumpen für alle möglich wird, muss der Fachkräftemangel bekämpft werden. Die Stadt Hamburg arbeitet mit Handwerksverbänden zusammen, um mehr Fachkräfte auszubilden und den Einbau klimafreundlicher Heizsysteme zu beschleunigen. Zudem werden Lösungen für bauliche Einschränkungen und Lärmschutz entwickelt, um Wärmepumpen auch in schwierigen Fällen rechtlich zu ermöglichen.

 

SPD Hamburg: Bezahlbare Wärme für alle

Die SPD Hamburg setzt sich dafür ein, dass der Umstieg auf klimafreundliche Heiztechnik für alle bezahlbar bleibt. Dank staatlicher Förderprogramme und Beratungsangebote können auch Menschen mit niedrigeren Einkommen von den Vorteilen profitieren.

 

Starke Förderung für Hamburger Haushalte

Hamburg erweitert die Förderung für den Umstieg auf Wärmepumpen:

  • Bundesförderung (BEG): Bis zu 30 % Zuschuss auf die Investitionskosten.
  • Zusätzliche Hamburg-Förderung: Ab Februar 2025 gibt es einen weiteren Zuschuss in Höhe von 20 % der Stadt, wenn die Basisförderung vom Bund in Anspruch genommen wird.
  • Wohnungsunternehmen können die zusätzliche Förderung nun auch in Anspruch nehmen, was Mieterinnen und Mietern zugutekommt.

 

Fazit: Eine gerechte Wärmewende für Hamburg

Wärmepumpen sind eine zukunftssichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Heizlösung. Die SPD Hamburg setzt sich dafür ein, dass die Wärmewende sozial gerecht und wirtschaftlich umsetzbar ist – und mit den neuen Förderungen leichter zugänglich als je zuvor.

 

Weitere Infos:
https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/energie/kommunale-waermeplanung

https://www.hamburg.de/go/waermepumpen

https://www.hamburg.de/energetisch-sanieren